VERSUCH VON LIEBE - wär schön gewesen
"Ich habe meine ganze Liebesfähigkeit verloren. ich kann nicht mehr lieben - auch dich nicht. Ich liebe dich nicht mehr."
Brigitte Reimann und Siegfried Pitschmann lernen sich 1958 in Petzow kennen. Sie verlieben sich, verlassen ihre Ehepartner füreinander und heiraten. Die Dichterin und der Dichter leben und schreiben gemeinsam, sie wollen neue Wege gehen.
Doch beide verzweifeln zunehmend an der Wirklichkeit und den Widersprüchen der DDR, denn ihre Träume und Vorstellungen kollidieren mehr und mehr mit dem sie umgebenden System. Die Frage, in wie weit man die eigene Vorstellung von Wahrheit mit den herrschenden Gegebenheiten zusammenbringen kann, stürzt beide immer wieder aufs Neue in Krisen.
Sie leben und lieben - Erfolge, kurze Trennungen, Liebschaften. Schließlich zieht Pitschmann nach einer ihrer Affairen den Schlussstrich. Als klar ist, dass die Beziehung gescheitert ist, finden sie die „Abschiedsüberschrift“ für ihre verlorene Liebe im Schlusssatz von Hemingway`s FIESTA : „Wär` schön gewesen...“
VERSUCH VON LIEBE – Wär schön gewesen
Idee und Konzept: Inga Bruderek
Spiel: Harald Polzin und Inga Bruderek
Kostüm und Ausstattung: Bernadette Weber
Künstlerische Leitung: Tribüne Berlin
Texte: Reimann, Pitschmann, Bruderek
Dauer: ca. 80 Minuten
Gefördert durch: Landesförderinstitut Mecklenburg- Vorpommern,
Landkreis Vorpommern Greifswald
Mit freundlicher Genehmigung von: Aufbau Verlage Berlin 2023, Aisthesis Verlag
Wir danken: Literarische Gesellschaft Thüringen, Marie- Elisabeth Lüdde, Thomas Pitschmann, Tribüne Berlin e.V.
Bilder: Siegfried Thienel, Probenbild, Reiner Mnich, Oliver Jonas